Torsten Heise wollte ein schönes Fest für seine nationalen Freunde veranstalten, jedoch fiel dieses, zumindest im wörtlichen Sinne, ins Wasser. Denn am 05.Mai regnete es in Leinefelde sehr viel.
Dies schreckte allerdings die ca. 200 Antifaschist_innen nicht ab eine überaus gelungene Demonstration durch die Stadt im Eichsfeld zu ziehen. Im Gegensatz zu den bürgerlichen Protesten wurde bei
der Demo, die von Linksjugend ['solid] angemeldet wurde, der Fokus richtig eingestellt. Denn nicht das einfache verwenden des Heimatbegriffs ist problematisch sondern dieses gesamte
Nationendenken. Genau diese Kritik wurde auch in den Redebeiträgen und in dem Demonstrationszug immer wieder deutlich. Natürlich ist auch die Symptom Bekämpfung, sprich sich gegen die Nazis
stellen, wichtig und richtig. Jedoch darf nie vergessen werden wo der Ursprung des Problems liegt. Dies haben aber wohl leider die Menschen, die sich um den Landrat Henning (CDU) versammelt haben
nicht so gesehen. Der Konsens des gegen Nazis besteht, jedoch wird gerlade von Henning nur kritisiert, dass der Heimatbegriff befleckt wird von Heise und der NPD. Diese Kritik geht aber völlig am
Ziel vorbei und läuft unter der Kategorie Unreflektiert.
Zum Abschluss der Demonstration am Bahnhof mussten dann auch noch einmal die männlich Sozialisierten Polizisten anscheinend ihr Ego stärken in dem sie sich grundlos durch die Demo bewegten, diese
Spalteten um sich dann neben ihreren Kolleg_innen auf der anderen Seite aufzuplustern und grimmig zu schauen. Dies war leider wieder einmal eine überzogene Aktion der Polizei und lässt Spielraum
offen, warum die Polizei an diesem Tag eigentlich nach Leinefelde gefahren ist.
Nichts desto trotz sollte am Ende eins klar sein: Nationalismus raus aus den Köpfen!
Aufgrund der Tatsache, dass Michel Fischer mal wieder eine Kundgebung angemeldet hatte, galt es für viele Antifaschist_innen dies so gut wie möglich zu verhindern. Ursprünglich sollte sogar eine Demonstration stattfinden, welcher aber aufgrund des Seifenkistenrennens und einiger Sicherheitsbedenken nicht genehmigt wurde. So kam es also dazu, dass um 13 Uhr lediglich eine Standkundgebung der Autonomen Nationalisten unter dem Motto "Arbeit, Recht, Freiheit" am Frauenzentrum stattfinden sollte. Im Vorfeld wurden bereits einige Gegenkundgebungen angemeldet, unter anderem auf dem Goetheplatz vom Deutschen Gewerkschaftsbund, am Neuen Museum vom Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus und am Ende der Schopenhauerstraße vom Stadtsportbund. Bereits um 8 Uhr trafen sich einige Blockierer_innen am Neuen Museum um über die Vorgehensweise zu sprechen. Die erste freudige Nachricht ließ nicht lange auf sich warten: gegen 9 Uhr wurde bekannt, dass die Bahnstrecke zwischen Erfurt und Weimar aufgrund von Vandalismus komplett blockiert ist. Das verschaffte den Antifaschist_innen Zeit, gezielte Blockaden zu errichten. Im Laufe des Vormittags kam es also dazu, dass an der Westseite des Bahnhofs, direkt am Bahnhof und am Ende der Schopenhauerstraße Blockaden errichtet wurden. Die wohl größte war die letzte wo sich ca. 100 Menschen daran beteiligten. Auch am Rastenbergtunnel war eine Kundgebung der Piraten angemeldet wo schnell eine Blockade entstand. Gegen Mittag kam die Meldung, dass die Kundgebung aufgelöst wurde, sodass sich ca. 50 Antifaschist_innen auf den Weg machten, diese wieder zu verstärkern. Daraufhin kam es am Rastenbergtunnel zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, wo auch Schlagstöcke zum Einsatz kamen. Da das Aufgebot der Polizei an diesem Ort massiv verstärkt wurde, konnte es leider nicht verhindert werden, dass die Nazis mit Bussen ihren Kundgebungsort erreichten, da auch die Blockade im Bahnhof aufgelöst wurde. So fanden letztendlich ca. 80 Nazis den Weg zu ihrem Kundgebungsort, der vollkommen von Polizei und Gegendemonstrant_innen isoliert wurde, sodass Fischer und Co. kein Publikum fanden. Es wurde jedoch noch lustiger: da weder ein Lautsprecherwagen noch genügend Ordner, die nicht vorbestraft waren, vorhanden waren, wurde die Kundgebung kurzerhand vom Ordnungsamt aufgelöst. Beim Abgang der Nazis wurden sie von den Antifaschist_innen lautstark verabschiedet, vereinzelt flogen Flaschen. Leider kam es dazu, dass die Nazis in Erfurt eine Sponti anmeldeten und dort beinahe Gegendemonstrant_innen angegriffen wurden. Allerdings konnte es verhindert und die Personalien aufgenommen werden.
Insgesamt glich Weimar an diesem Tag einem großen Straßenfest, wo der 1.Mai bunt und vielfältig begangen wurde. Leider war der antifaschistische Widerstand dadurch nur mit etwa 700 Menschen vertreten, was nicht reichte die Nazis zu blockieren. Im Endeffekt wurde die Kundgebung durch die Dummheit der Nazis beendet. Hoffen wir, dass ihr alle euch auch am 5.Mai ins Eichsfeld bewegt und dort den Heimattag verhindert. Denn egal ob Weimar oder sonst irgendwo - kein Fußbreit den Faschisten!
Sich über Dinge aufregen das Eine, was dafür zu machen das Andere. Das dachten sich auch einige Jugendliche aus Tannroda, die endlich ihre Sportart im Dorf ausleben möchten. Es geht um nichts weiteres als ein Basketballplatz. Besser formuliert, es geht um einen Betonplatz mit 2 Körben, nichts all zu großes. Die erste Intension der Jugendlichen war es, sich mit Unterschriftenlisten an den Stadtrat bzw. den Bürgermeister der Stadt Bad Berka und des Ortsteils Tannroda zu wenden. Diese Liste liefen auch sehr gut, und darüber trafen die motivierten jungen Menschen PECAST JA KAB. So kam dann in Gesprächen heraus, dass es neben den Listen noch etwas weiteres geben muss, eine Veranstaltung.
Der sportliche Tag in der Turnhalle von Tannroda verlief weitesgehend positiv, mit ca. 20 Teilnehmenden war die Veranstaltung für dörfliche Verhältnisse gut besucht und mit dem Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktion der LINKEN (Stefan Wogawa) hat sogar ein Vertreter der Politik den Weg zu uns gefunden und unser Handeln gelobt. Er wird in nächster Zeit versuchen das Thema in den Kreistag mit zu tragen, so dass hoffentlich der Weg für den Basketballplatz durch den Kreis geebnet wird. So hatte der tolle und sportlich faire Tag also neben öffentlicher Wirkung auch noch ein politisches Gehalt bekommen und wir hoffen alle auf eine positive Entwicklung.
(EF)
67 Jahre ist es her, dass die Häftlinge des KZ Buchenwalds die Gunst der Stunde nutzten und sich von ihrer Haft bewaffnet befreit haben. Damals haben sie einen Schwur geleistet "Nie wieder Krieg - nie wieder Faschismus" und haben damit ihre Hoffnung und ihren Willen zu einer besseren Welt ausgedrückt. Heute, nicht mal 70 Jahre später, muss die Welt Krieg sehen und Naziaufmärsche wahrnnehmen. Was wurde also aus dem Schwur derer, die das Grauen hautnah erlebet und überlebt haben? Er wird vergessen, verdrängt oder sogar die Geschichte so gedreht, als ob es die Toten der KZ's nie gegeben hätte. Hier liegt nun auch vielleicht ein Ursprung des Problems, die geschichtlich kurze Zeit von 67 Jahren ist allerdings für Menschen schon viel zu lang. Viele Zeitzeug_innen leben nicht mehr, die Wahrnehmungen sind größtenteils nur noch auf Papier da. Wie es den Menschen in den Lagern ging wird langsam vergessen, die jüngeren Generationen sind aber in der Pflicht es nicht dazu kommen zu lassen. Es war gut und vor allem Mut erweckend, dass am gestrigen 10.04.2012 sich an der Stele in Kranichfeld auch junge Menschen einfanden um den Opfern des Faschismus zu gedenken. 2 kurze Gedichte von Schüler_innen der Anna-Sophia Regelschule, ein etwas konfuser Beitrag vom amtierenden Bürgermeister Schlotzhauer, der in dem Zusammenhang den Extremismusdiskurs weiter fortsetzen musste, einen Appel von Herrn Pledat und ein Gedenken des Pfarrers Stock gaben den Rahmen für eine eine Gedenkveranstaltung an der ca. 30 Bürger_innen der Stadt Kranichfeld teilnahmen. An diesem Abend wurde aber auch klar, dass es in Zukunft immer wichtiger wird sich den Nazis in den Weg zu stellen und es ihnen nicht zu ermöglichen die Vergangenheit wieder Gegenwart werden zu lassen.
Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus
(EF)
Am 07.04.2012 war es leider mal wieder soweit, Michel Fischer veranstaltete wieder seine Kundgebungstour durch den Südkreis des Weimarer Landes. Die Tour führte von Kranichfeld über Blankenhain und Bad Berka bis in die Kreisstadt Apolda. Auf Seiten der "Autonomen Nationalisten" hatte sich sogar die AG Erfurt angekündigt, was befürchten lief, dass bis zu 20-30 gewaltbereite Nazis den Weg in den Südkreis finden würden. Allerdings bereiteten sich auch die Antifaschist_innen vor, so mobilisierte unter anderem das "Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus" (BgR) und unsere Jugendgruppe PECAST JA KAB. Soweit zur Vorbereitung, kommen wir nun zum eigentlich Verlauf.
Bereits eine halbe Stunde vor geplantem Beginn in Kranichfeld trafen 15 junge Antifaschist_innen am Veranstaltungsort ein. Die Mitglieder des BgR stießen dann auch bald dazu mit einem Transparent mit der unmissverständlichen Aufschrift "Nazis sind Mörder - auch heute noch!" und unter anderem auch mit Trompeten. Auch die Polizei war bereits mit ca. 30-40 Einsatzkräften vor Ort, sie verhielten sich glücklicherweise den ganzen Tag über kooperativ. Die Nazis kamen dann schließlich kurz vor 10 an den Baumbachplatz und waren entgegen aller Erwartung lediglich zu zehnt. Die Gegendemonstrant_innen zählten zu diesem Zeitpunkt bereits ca. 30 Personen, auch der Landratskandidat der Grünen Dr. Frank Augsten war anwesend. Nach einer kurzen musikalischen Einführung durch eine Anlange mit katastrophaler Qulität ergiff dann schließlich Fischer das Wort. Er las seine Mobilisierungsflyer zum 1.Mai unter lautstraken Protesten vor, sodass niemand ein Wort verstand. Die Antifaschist_innen störten den Redebeitrag unter andem mit Trompeten, Vuvuzelas und Gesängen wie "Alerta, alerta Antifaschista!". Die nächste halbe Stunde war dann ein Rechtsrockkonzert, was nicht mehr viel mit einer Kundgebung zu tun hatte. So lief in etwa jede der vier Kundgebungen ab. In Blankenhain stießen dann auch noch Michael Eberhardt (Bürgermeisterkandidat der LINKEN für Blankenhain), Stefan Wogawa (Landratskanidat der LINKEN) und Hans-Dieter Kellner, der amtierende Bürgermeister Blankenhains dazu, zudem waren auch Verter_innen der Kirche anwesend. In Bad Berka wurden die bis dahin friedlichen Proteste durch das Erscheinen von Michel Fischers Vater gestört, der einige Jugendliche der linken Szene verbal attackierte und auch handgreiflich wurde. Der daraus entstehende Tumult konnte jedoch relativ schnell wieder aufgelöst werden. In Apolda wurde schließlich sgoar von ca. 50 Gegendemonstrant_innen gesprochen, sodass auch die Abschlusskundgebung ein Reinfall war. Das Publikum der Kundgebung beschränkte sich im Übringen auf einen Rentner, einige Kinder und Jugendliche.
Fazit: Die Kundgebungstour von Fischer und Co. war ein absoluter Reinfall, die Mobilisierung für den 1.Mai konnte somit nicht fortgesetzt werden. Viele engagierte Bürger_innen haben ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und Intoleranz im Weimarer Land gesetzt. Und jetzt gilt es den Nazis auch den 1.Mai ordentlich zu vermiesen - also kommt alle nach Weimar und zeigt, dass auch diese Stadt kein Platz für Faschismus ist.
(DG)
Eine Vernstaltung soll zum Nachdenken und zur Diskussion anregen und genau das haben wir am 28.03.2012 mit der Veranstaltung "Was ist schon extrem? - Extremismus in der Mitte der Gesellschaft" geschafft. Die Anwesenden liesen sich an diesem Tag auf das Thema Extremismus und die Kritik an dem aktuellen Hufeisenmodell ein. Es gab viele kritische Fragen, nicht zu dem Vortrag sondern zum aktuellen gesellschaftlichen Extremismusbegriff. Ein klarer Fortschritt in Bad Berka war im Goethe-Cafe zu spüren. Vor allem die Mitglieder des Sozialausschuss forderten Handlungsschritte. Wir können nur hoffen, dass es nicht bei dieser Eintagsfliege bleibt im Rahmen der Teilnehmenden. Wir, von PECAST JA KAB, stehen auf jeden Fall für weiterführenden Schritte zur Verfügung. Endlich die Fakten zu bennen und nicht mit schwammigen Begriffen wie Extremismus zu arbeiten.
(EF)
Der 21.03 ist einer von den Tagen, die eine besondere Bedeutung haben. Denn solche Tage gibt es leider zu selten und sie werden leider von zu wenigen genutzt. Denn der 21.03 ist der
"internationale Tage gegen Rassismus". Also wird an solch einem Tag eingefordert sich gegen eine menschenverachtende Einstellung zu Verhalten bzw. über diese nachzudenken. In der heutigen Zeit,
in der Rassismus immer noch ein Problem der sogenannten "Mitte der Gesellschaft" ist, ist es umso wichtiger, über dieses Thema zu informieren. Leider wird es aber viel zu oft verpasst. Sei es in
der Schule, Ausbildung oder im alltäglichen Leben. Rassistische oder andere menschenverachtenden Aussprüche werden hingenommen und über Witze dieser Thematik gelacht. Dies darf aber nicht sein,
möchte mensch endlich in eine weltoffene und tolerante Gesellschaft leben. Deswegen ist es umso deprimierender, dass in unserer Gesellschaft außerschulische Präventionsprojekte nicht
gefördert werden, Zivil Courage meist gefährlich oder gar unerwünscht ist und dieser Tag nicht von der Politik offensiv bearbeitet wird. Deswegen muss es die Aufgabe aller Antirassist_innen sein,
immer wieder klar Position zu beziehen und sich gegen diese Menschenverachtung zu wehren!
"Alle Menschen sind Ausländer - fast überall
Alle Rassisten sind Arschlöcher - überall"
(EF)
Mit reichlich Verzögerung ging es los, erst gegen 11:30 statt wie geplant 10:00 war man auf dem diesjährigen „Winter-LJT“ beschlussfähig.
(MR)
Morgen ums 9.00 Uhr begann der Infostand der LINKEN in Kranichfeld zusammen mit PECAST JA KAB. Dieser Infostand war Teil einer Wette vom "Roten Reporter" Klaus Jann. Er wettet, dass es am 03.03.2012 400 Infostände in ganz Deutschland gibt, diese Wette wurde locker geschafft.
(EF)
Eine Bürger_innenfragestunde in einer Stadtratssitzung kann immer interessant werden. Auf der Stadtratssitzung am 27.08.2012 in Bad Berka hatte allerdings eine Floskel von Bürgermeister Liebetrau Hochkonjunktur: "da muss ich Sie um Verständnis bitten". Eine anwesenden Bürgerin regte sich schon über diese Floskel auf, denn den Bürger_innen reicht es.
(EF)
Unter diesem Motto fand am 25.02. die zweite Anti-ACTA-Demonstration binnen 2 Wochen in Erfurt statt. Diesmal waren es allerdings nur rund 400, zumeist junge Menschen, die dem Aufruf der
zahlreichen Verbände und Vereine gefolgt sind, obwohl sich bereits auf der Facebook-Seite der Demo über 950 Menschen angekündigt hatten.
(weiter lesen...)
(MR)
Mit diesen Worten kann mensch in aller Kürze das letzte Gruppentreffen von PECAST JA KAB zusammenfassen. Neben den MitgliederInnen unserer Gruppe aus dem Weimarer Land gesellten sich auch 3 Leute aus Weimar zu uns.
(DG)
Es war friedlich und erfolgreich. Schönes Wetter begleitete die Veranstaltung und der Name war Programm. So könnten die Antifaschistischen Proteste gestern in Dresden zusammengefasst werden. Es ist kaum vorstellbar, doch Dresden war, ist und hoffentlich bleibt Nazifrei.
Hundertausende Menschen demonstrierten europaweit gegen das ACTA-Abkommen, und die EU-Kommission stört es nicht. Stattdessen schieben sie die Proteste lieber auf unzureichende Informationen zurück. Das Abkommen soll nun durchgedrückt werden. Aber diese
Argumentation hat mehrere Lücken und Angriffspunkte.
(EF)
Alle Jahre wieder wehrt sich Dresden gegen Naziaufmärsche. So auch am 13.02.2012 wieder, der Tag der Bombadierung der sächsischen Hauptstadt jährt sich zum 67.mal.
Eine Gruppe entwickelt sich und muss wachsen. Die Organisatoren, die für soziale Gerechtigkeit und gegen menschenverachtende Einstellungen streiten müssen mehr werden.
(EF)
Auch in Erfurt fand pünktlich zum europaweiten Aktionstag gegen das neue multilaterlae Handelsabkommen, mit dem Zweck der Internetzensur und verschärften Überwachung, eine Demonstration statt. Organisiert wurde diese von der Piratenpartei, die allerdings lediglich durch Parteifahnen und weniger durch konstruktive Kritik präsent waren.
(DG)
Bereits am Motnag, den 06.02.2012 hat die BO Blankenhain der LINKEN. ihren Bürgermeisterkandidaten bekannt gegeben. Es wird der 36-jährige Michael Eberhardt.
(EF)
Verfassungsschutz? Nein Danke!
Das Grundgesetz ist ein schützenswertes Dokument für die Bundesrepublik Deutschland. Die Garantie der Menschen- und Bürgerrechte für die heutige Zivilgesellschaft sind unabdingbar. Doch was steht genau im Grundgesetz und wer gefährdet dieses?
PECAST JA KAB
Linksjugend Weimarer Land
Ok, die Nazis waren links, weil sie Sozialismus im Namen trugen. Dann ist die NPD demokratisch, die CSU sozial, und die FDP tatsächlich noch eine Partei?
(MR)
Die Stadtratssitzung war gut besucht, ein paar Abgeordnete haben gefehlt und der Bürgermeister erneut. Die offizielle Erklärung, eine längere Krankheit.
(EF)
Es ist noch nicht lange her, da machte der Verfassungsschutz (VS) auf sich aufmerksam, in dem er ein Neonazi-Trio förderte und angeblich unbemerkt mordend durch Deutschlagen ziehen ließ. Nun ist es soweit, dass LINKE Bundestagsabgeordnete und Landtagsabgeordnete beschattet werden.
(EF)
Der Saal war voll, die Stimmung gut beim Neujahrsempfang der LINKEN. 2012. Eingeladen hatten dazu die Bundestagsabgeordneten Luc Jochimsen und Kersten Steinke, die Euroabgeordnete Gabi Zimmer und der Kreisverband der LINKEN. Apolda/Weimar.
(MR)
Die Geschichte des Nazi-Trios aus Jena wird Stück für Stück aufgedeckt, immer mal kommen neue Erkenntnisse ans Licht. Viele sind logisch, denkt mensch an die Taten die Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe beganngen haben.
(EF)
Hans Helmut Münchberg (parteilos) hat als noch amtierender Landrat schon oft genug gezeigt, dass er ein Rechtspopulist durch und durch ist. Auch das ihm dies und die daran berechtigte Kritik nichts ausmacht.
(EF)
Das neue Jahr ist schon etwas in die ersten Tage gekommen und die Urlaubszeit ist nun auch vorbei. Einige Ereignisse haben sich in den letzten Tagen und um die Jahreswende zu getan.
(EF)
Kurz vor Weihnachten hat sich der aktuelle Landrat Hans-Helmut Münchberg (parteilos) wieder einmal in ein rechtes Bild gerückt. Jährlich grüßt der Landrat könnte das Ganze schon heißen.
(EF)
Am 19.12.2011 war der Sprecherrat von PECAST JA KAB in Meckfeld zur letzten Stadtratssitzung in diesem Jahr. Anlass waren die Äußerungen des Bürgermeisters Liebetrau in einem Zeitungsartikel vom 01.12.2011 über Selbstverwaltung und Jugendliche aus Tannroda. Er wies in diesem Artikel ausdrücklich auf die Gefahr von sowohl "rechts- als auch linksextremisten Strömungen" hin.
(MR)
Was vor einigen Monaten noch eine Idee des Streetworkers aus Bad Berka und vielen Jugendlichen war wird langsam ein sehr ernstes Thema – die Ziegelhütte in Tannroda. Das angestrebte Ziel ist klar, ein Jugendzentrum.
(EF)
Am 8.12. und 9.12.11 fand das 20-jährige Schuljubiläum des Gymnasiums in Bad Berka statt und die damit verbundene Eröffnung der neuen Schulsporthalle. Zu diesem Anlass fanden zwei Festveranstaltung statt in denen verschiedenste Menschen rund um das MCG zu Wort kamen.
(DG)
Am 10.12.2011 trafen sich die MitgliederInnen der LINKEN. aus dem Weimarer Land zum Entscheid über den Landratskandidat für die Wahl im April 2012. Die Entscheidung fiel eindeutig, Stefan Wogawa wird antreten. Der Soziologe ist sich bewusst, dass es nicht leicht wird gegen Münchberg (parteilos) zu gewinnen.
(EF)
Am 05.12.2011 wählten in Apolda die MitgliederInnen der BO Apolda einstimmig ihren Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Kreisstadt, Michael Schade. Samstag, den 10.12 soll das Votum der Gesamtmitgliederversammlung dies noch einmal bestätigen.
(EF)
Sehr geehrter Herr Liebetrau,
sehr geehrte Leser und Leserinnen,
mit erschrecken haben wir den Artikel „Betreuer für Jugendclub in Tannroda nicht mehr finanzierbar“ vom 01.12.2011 gelesen. Dieser Artikel wirft viele Fragen auf.
Am 2.12.2011 wurde in Jena ein open-Air Konzert gegen rechtes Gedankengut abgehalten. Seit dem herauskam das in Jena das neonazistische Trio ungehindert ihre Ideologie leben konnten hat Jena einen falschen ruf durch die Medien bekommen.
(AS)
Nach dem letzten Samstag (26.11) in Blankenhain eine Gruppe Neonazis auf lief planen sie wohl nun einen erneuten Aufmarsch im Weimarer Land, diesmal in der Kurstadt Bad Berka.
Es scheint ein ganz normaler Jugendclub in mitten der Kulturstadt Weimar zu sein. Doch dem ist nicht so, das „vorTREFFlich“ hat etwas Besonderes. Einen Proberaum mit 2 Personen die sich um die jungen MusikerInnen kümmern.
(EF)
Die Berichte der letzten Wochen sind erschreckend und vor allem unfassbar. Ist es möglich, dass Menschen durch die Bundesrepublik ziehen können und dabei mindestens zehn Morde, mehrere Banküberfälle und Anschläge begehen? Eigentlich sollte dies nicht passieren, doch im Fall des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) ist dies so geschehen. Der Skandal dabei, der Verfassungsschutz scheint sehr tief Sumpf des Verbrechens zu stecken.
(EF)
Das Tragen von Symbolen der ehemaligen DDR sollen in Zukunft mit bis zu 3 Jahre Gefängnisstrafe geahndet werden, so zumindest wünscht es sich die Junge Union.
Als am Donnerstag, den 10.11.2011 der Thüringer Landtag die KommunalpolitikerInnen dazu einlud, an einer öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss teilzunehmen, hatte man vielleicht noch nicht damit gerecht, dass am Ende ca. 1000 Teilnehmende den Weg nach Erfurt fanden.
(EF)
Der neue Landesvorstand der LINKEN. Thüringen (es fehtl Ines Leukefeld)
Am 05. und 06. November 2011 trafen sich die Genossen der Landespartei in Sömmerda zum 3. Landesparteitag der unter dem Motto „Genug gekürzt! Kommunen demokratisch und sozial gestalten“ stand. Neben den über 146 Delegiert fanden auch zahlreiche Gäste den Weg ins Volkshaus, unter ihnen zum Beispiel ein Parteivorsitzender mit Klaus Ernst oder der Justizminister Dr. Holger Poppenhäger (SPD).
(EF)
So schnell kann es gehen: plötzlich tauchen bei der hochverschuldeten, mittlerweile verstaatlichten Hypo Real Estate Holding AG (HRE) 55,5 Milliarden Euro auf.
(MR)
Beim Papstbesuch in Erfurt im September 2011 übernachteten Beamte des Bundeskriminalamts (BKA) im Hotel „Romantischer Fachwerkhof“ in Kirchheim (Ilmkreis). Zunächst nichts ungewöhnliches, doch interessant wird es bei der Betrachtung wer sonst im Fachwerkhof Ein- und Ausgeht.
(EF)
Nach der Abschaffung der Wehrpflicht und der Änderung der Atompolitik denkt die Union wohl nun noch einen Schritt weiter zu gehen. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns schlug Kanzlerin Merkel vor. Doch wie kommt das?
(EF)
Ziegelhütte in Tannroda
Seit einigen Wochen diskutieren nun schon die Jugendlichen aus der Region um Bad Berka über die Entstehung eines Jugendzentrums in Tannroda. Hierbei handelt es sich um eine alte Ziegelhütte in der nähe der Feuerwehr.
(EF)
Heute wurde mit Überwältigender Mehrheit das erste Programm der Partei DIE LINKE. beschlossen.
Nach der mehr oder weniger reibungslosen Verhandlung von mehr als 1800 Änderungsanträgen stimmten nur vier Delegierte gegen den Entwurf, 12 enthielten sich.
(MR)
In der thüringischen Schwarz-Roten Koalition läuft gerade wohl so einiges schief. Die Haushaltsplanungen für das kommende Jahr laufen auf Hochtouren und momentan steht wohl schon fest, dass die Städte und Gemeinden nächstes Jahr bluten dürfen.
(EF)
Als am 15.10.2011 sich die GenossInnen des Gebietsverbandes Apolda - Weimar zur Gesamtmitgliederversammlung (GMV) in Schöndorf eingefunden haben, konnte sich wohl kaum einer vorstellen was für spannender und anstrengender Tag bevorstand.
(EF)
Am Samstag, den 15.10.2011 ist in Weimar schon wieder eine Demonstration von Rechtsradikalen angemeldet wurden. Nach dem am 27.08.2011 eine Demo von ihnen unter dem Motto „Gegen Repression und Kriminalisierung“ verboten wurde und somit es keinen Platz für menschenverachtende Einstellungen in Weimar gab ist nun der Aufruf „Gegen den EU-Wahn – für nationale Identitäten“.
In Amerika werden seit Mitte September Demonstrationen entlang der Wall-Street geführt. Anlass des Ganzen ist die Vertiefung der Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Slogans sind klar, mehr Bildung, mehr Arbeitsplätze, mehr Geld für Schulen, Arbeitslose und Rentner. „We are the 99%“ ist der wohl Aussagekräftigste.
(EF)
Wahlkreisbüro Apolda Teichgasse 15/17
Am Vormittag des 7.Oktober wurde das Büro von Kersten Steinke (MdB Die Linke.) in Apolda erfolgreich eröffnet. Mit ca. 40 Eröffnungsgästen war das gemütliche Büro in der Teichgasse 15/17 sehr gut gefüllt. Neben GenossInnen und PateisympatsiantInnen waren auch VertreterInnen anderer Parteien anwesend. In der Eröffnungsrede bedankte sich Kersten für das kommen der Anwesenden und hofft auf gute Zusammenarbeit.
(EF)
Alexander Dobrindt (CSU) geht seine Wege am „rechten Rand“ 03.10.2011
Er ist schon lange dafür bekannt, dass er ein Verbot der Linkspartei fordert. Wieder ist er der Meinung diese Partei müsse mehr vom Verfassungsschutz beobachtet und gegebenenfalls sogar verboten werden. Seine Argumentation stützt sich vor allem auf die Behauptung, die LINKE. sei eine Gefahr für die Demokratie und es kann nicht sein, dass diese Partei immer noch im Bundestag agieren darf. Neben der LINKEN gibt es noch mehr Menschen die nicht in das ideale Volksbild Dobrindts passen.
(EF)
Tag der „deutschen“ Einheit – Wi(e)dervereinigung 03.10.11
Während der Begriff der „deutschen“ Einheit ein homogenes Volk suggeriert, stößt der Begriff Wiedervereinigung aufgrund der Umsetzung der „Wiedervereinigung“ an seine Grenzen. Die Losung „Deutschland einig Vaterland“ kam nicht nur Gregor Gysi schwer über die Lippen, sondern ist auch für uns so nicht hinnehmbar. Denn was heißt Vaterland? Ist es das Land meiner Väter? Ist es das Land in dem ich geboren bin?
(MR, EF)