Willkommen bei Pecast Ja Kab!

Das Mobi-Videos des Bundesverbandes ist online 03.09.2013

 

Aktiv werden für grundlegende Veränderungen und eine starke Linke! Um Profitinteressen, rassistische oder sexistische Stimmungsmache zurückzudrängen, braucht es großen gesellschaftlichen Gegenwind. Wir wollen die Gesellschaft, in der der Profit alles und der Mensch nichts zählt, radikal verändern. Und was ist mit dir?

Schmierereien am Denkmal für die Opfer des Todesmarsches nach Buchenwald in Tannroda  01.09.2013

 

In der Nacht vom 31.08 zum 01.09 2013 waren Unbekannte unterwegs mit dem Ziel die Gedenktafel für die Opfer des Todesmarsch in Tannroda beim Altersheim zu verunstalten. Diese Gedenktafeln stehen in allen Orten auf denen Häftlinge 1945 nach Buchenwald geführt wurden. Tags zuvor unternahm die Gedenkstätten Stiftung ...die Radtour „Wider das Vergessen“ und besuchte unter anderem die Gedenktafel in Tannroda um dort Blumen bei einem Gedenken niederzulegen.
Die Schmierereien gestalteten sich in Form von zwei Sprüchen aus Kreide. Einer direkt vor dem Denkmal und der Zweite auf der Straße. Der erste Spruch auf der Gedenktafel zitiert die Inschrift des Tores des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz "Arbeit macht frei". Der zweite Schriftzug war durch die vorbeifahrenden PKWs unlesbar geworden.
Gegen um 1 wurde die Polizei verständigt. Diese machte sich auch im Großaufgebot auf den Weg. Mit Hilfe der anwohnenden Bürgerinnen und Bürger konnten die Schmierereien auch auf einem schnellen Weg entfernt werden.
Diese Tat verurteilen wir auf das Schärfste. Sie belegt nur wieder einmal eindeutig, dass es im Weimarer Land ein Problem mit Nazis gibt. Vor allem, da es sich nicht um die erste ihrer Art handelt. Diese Verachtung der Opfer des Nationalsozialismus unter dem Vokabular der Nazis aus dem Dritten Reich sollte der Bevölkerung, auch in Tannroda, die Augen öffnen, dass sich entschieden gegen rechte Tendenz positioniert werden muss. Kein Fußbreit den Faschisten!

Lieber leerer Darm als Hühnerfarm!

 

Wir unterstützen die zentrale Grilldemo von Campact e.V. gegen die Agrarindustrie. Hier einmal das Ergebnis unserer gestrigen Grillaktion. Bei leckeren Grillkäse, Tofu-Würstchen, veganen Kartoffelsalat und veganen Milchshakes wurde genügend kreative Energie gesammelt um dieses coole Transpi zu malen.
Die Grilldemo lief also bei uns gut, jetzt hoffen wir, dass die Demo in Wietze am 31.August auch ein voller Erfolg wird!

Naziaufmärsche im Weimarer Land und Gerichtsverhandlung gegen kriminelle Nazi-Schläger 11.03.2013

Leider kam es nach der erfolgreichen Blockade in Dresden in Thüringen und insbesondere im Weimarer Land zu erneuten Naziaufmärschen. Als direkte Reaktion auf die Misserfolge in Dresden wurde für den 23.02.13 ein Aufmarsch in Gera angemeldet. Dieser wurde zunächst von der Stadt Gera verboten, aber anschließend einen Tag vorher vom Oberverwaltungsgericht wieder zugelassen. Soviel zum Thema gerechte Justiz, Rechtsstaat usw. Nach der vorübergehenden Absage des Aufmarsches meldete Michel F. sicherheitshalber eine Demo in Blankenhain, im Südkreis des Weimarer Landes, unter dem Motto "Todesstrafe für Kinderschänder" an. Dass dieses Motto ausschließlich propagandistischen Zwecken dient und einer verkehrten Weltanschauung zugrunde liegt, brauchen wir vermutlich nicht erklären. Unsere Stellungnahme zu dieser Demo wurde bereits am entsprechenden Tag auf unserer Facebookseite veröffentlicht und kann bei Bedarf noch einmal von uns persönlich zugesendet werden. Leider war dieser Tag für die linke, alternative Szene in Thüringen ein ziemliches Disaster. In Gera standen 300 GegendemonstantInnen ca. 100 Nazis gegenüber und konnten den Aufmarsch nur bedingt bzw. gar nicht blockieren. Noch schlimmer war das Bild in Blankenhain: ca. 30 Nazis konnten ungestört durch die Innenstadt laufen und ihre Propaganda verbreiten, um am Ende zu einer Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz zusammen zu kommen. Dort hatten sich 10 GegendemonstrantInnen versammelt, um gegen den Aufmarsch zu protestieren und Aufklärung zu betreiben. Das einzig Gute an diesem eisigen Tag: außer einiger stadtbekannter Nazis fanden die Megaphonansagen von Michel F. keine ZuhörerInnen ( ja der Lauti funktionierte mal wieder nicht, Gebrauchsanweisung vermutlich nur in Englisch) . Wir konnten unsererseits zumindest einen Flyer an eine alte Dame verteilen, die unsere Auffassung teilte. Insgesamt betrachtet, war es enttäuschend zu sehen, wie wenig couragierte BürgerInnen es in Blankenhain und Umgebung gibt und wie problemlos die Anmeldung beim Ordnungsamt der Stadt Blankenhain möglich war.

 

Der Anmelder dieser Demo steht nun wegen schwerer Körperverletzung in mittelbarer Täterschaft vor Gericht. Im Sommer letzten Jahres wurde ein junger Antifaschist aus Tannroda brutal vor dem Bad Berkaer Freibad zusammengeschlagen, die Zivilcourage der BürgerInnen ließ zu wünschen übrig. Die 3 bekannten Nazis aus dem Weimarer Land stehen nun vor Gericht, am 14. März um 13:45 findet im Amtsgericht Weimar(Sitzungssaal 26) der zweite Verhandlungstag statt. Am ersten Tag befanden sich ca. 20 gewaltbereite Nazis im Publikum, um die Opfer und ZeugInnen einzuschüchtern. Unsere Aufgabe ist es nun uns mit den Opfern zu solidarisieren und diese in jeglicher Form zu unterstützen. Deshalb rufen wir dazu auf, am Donnerstag nach Weimar zu kommen und der Verhandlung beizuwohnen. Solidarität mit allen Opfern faschistischer, rassistischer Übergriffe!

Jahresrückblick 2012 - Proteste, Kundgebungen, Konzerte, Sport und Diskussionen 21.01.2013

Das neue Jahr ist zwar nun schon einige Wochen alt, aber wir wollen doch noch einmal einen Rückblick auf das Jahr 2012 wagen. Was ist passiert? Wo waren wir dabei? Was für Veranstaltungen und Angebote konnten wir organisieren? All diese Fragen wollen wir rückblickend beantworten und kritisch hinterfragen.

Das vergangene Jahr begann gleich mal mit einer Hiobsbotschaft: der amtierende Landrat und Rechtspopulist Münchberg würde bei den anstehenden Wahlen von SPD und CDU gleichermaßen unterstützt werden. Leider machte sich diese Unterstützung bezahlt und er wurde mit über 70% der Stimmen wiedergewählt, der Gegenkandidat der LINKEN, Stefan Wogawa, scheiterte leider mit knapp 11%. Somit stehen uns im Weimarer Land nun weitere Jahre Rückschritts und Rechtspopulismus bevor. Allerdings waren auch die neuen Einzelheiten über die NSU-Verbrechen nicht erfreulich: es wurde bekannt, dass der Verfassungsschutz die Augen verschloss und die ganze Sache auch noch indirekt unterstützte. Naja und die Politik setzte die Kritikpunkte wieder einmal falsch und schützte den VS sogar noch. Diese Tatsachen bewegten uns dann schließlich auch dazu, eine Flyer-Aktion zur Aufklärung der BürgerInnen in Bad Berka zu machen und einige GruppenmitgliederInnen verteilten diese bei eisiger Kälte in den Briefkästen.

Weiterhin nahmen wir auch im Januar an einer Stadtratssitzung in Bad Berka teil, um endlich die Hintergründe eines TA-Artikels über "Links - und Rechtsextremismus in Bad Berka" vom Bürgermeister zu erfahren. Leider war der Bürgermeister jedoch nicht anwesend und diese Angelegenheit wurde in den nicht-öffentlichen Teil verschoben.

Anfang Februar nahmen wir an der Anti-ACTA-Demo in Erfurt mit ca. 700 TeilnehmerInnen teil, um gegen Internetzensur und für persönliche Freiheit zu demonstrieren, was insgesamt als Erfolg gesehen werden konnte. Auch stand leider wieder einmal der alljährliche Naziaufmarsch in Dresden statt, der allerdings von ca. 10000 GegendemonstrantInnen erfolgreich verhindert wurde, aber die sächsische Polizei leider erneut ihren Ruf bestätigte. Am 25.02.12 fand dann eine zweite Anti-ACTA-Demo in Erfurt statt, die leider nur 400 TeilnehmerInnen zählte und von einem Flaschenwurf aus der rechten Ecke gestört wurde.

Allerdings erreichte uns im Februar auch eine erfreuliche Nachricht: in Weimar hatte sich eine neue Ortsgruppe unter dem Namen "PECAST JA KAB Weimar" gegründet , mit welcher wir fortan versuchten eng zusammenzuarbeiten, was leider bis heute noch nicht vernünftig klappt. Kurze Zeit später trafen dann aber doch beide Ortsgruppen zusammen, zum Vortrag und Diskussion mit Sandro Witt (DGB) zur Extremismusproblematik. Desweiteren wurden dabei auch Themen wie menschenverachtende Einstellungen an Schulen und aktuelle Probleme diskutiert.

Der März begann gut mit einem Infostand gemeinsam mit DIE LINKE. in Kranichfeld, der leider durch einige Nazis um Michael F. gestört wurde. Unsere Gruppe war ebenso beim Landesjugendtreffen der Linksjugend ['solid] Thüringen vertreten, wo überregionale Themen besprochen wurden und verschiedene Workshops stattfanden. Einige Anregungen vom LJT nutzten wir, um auch selbst eine Diskussionsrunde zu organisieren. Am 28.03.12 fand unter dem Thema "Was ist schon extrem? - Extremismus in der Mitte der Gesellschaft"  ein Vortrag mit anschließender Diskussion im Goethe-Cafe in Bad Berka statt. Inhaltlich war dies eine sehr interessante und gelungene Veranstaltung, leider war sie mit 10 TeilnehmerInnen nicht gut besucht.

Anfang April wollten Michael F. und seine Nazifreunde  eine Kundgebungstour durch den Südkreis des Weimarer Landes durchführen, um für den 1.Mai zu mobilisieren. Dieser Tour stellten sich ca. 40 AntifaschistInnen entgegen und machten so die Kundgebungen zu einem Reinfall. Nur ein paar Tage später am 10.04.12 war es an der Zeit den Opfern des Faschismus im Stillen zu gedenken. Dazu versammelten sich ca. 20 Menschen an einer Gedenktafel in Kranichfeld und gedachten der Befreiung Buchenwalds.

Aber um auch auf andere regionale Probleme aufmerksam zu machen, veranstaltete unsere Gruppe ein Basketballturnier in Tannroda, um so für einen neuen Basketballplatz zu kämpfen. An der Veranstaltungen nahmen ca. 20 junge Menschen teil und u.a. auch Landsratskandidat Stefan Wogawa, sodass das Turnier viel Spaß bereitete, aber die gewünschte Wirkung leider nicht erzielte.

Im Mai galt es dann wieder, diverse Nazidemos und Veranstaltungen zu stören und zu verhindern. So wollte am 1.Mai mal wieder Michael F. eine Demo unter dem Motto "Arbeit, Recht, Freiheit" in Weimar durchzuführen. Aus der Demo wurde allerdings eine abgeschottete Kundgebung, die aufgrund fehlender Ordner abgesagt wurde. Ca. 700 GegendemonstrantInnen fanden sich an diesem Tag ein und zeigten mit einem bunten Protest was sie von dem faschistischen Dreck halten, aber verhindert wurde die Kundgebung nur durch die Dummheit der Nazis. Und nur wenige Tage später reisten wir zu unserer befreundeten Gruppe ins Eichsfeld, um den Heimattag von Torsten Heise zu stören. Unter dem Motto "No Heimat! No Heise!" demonstrierten 200 AntifaschistInnen friedlich an diesem Tag und setzten so eine deutliches antinationales Zeichen.

Im Juni fand dann für uns wohl das Highlight dieses Jahres statt: das "Resist Exploitation" mit Fahnenflucht, Bildungsresistent, Schüttrunde und SchlübberSchiss in Mon Ami in Weimar. Wir steckten in dieses kostenfreie Konzert monatelange Vorbereitung, viele Nerven und leider auch viel Geld. Aber das Ergebnis begeisterte uns: mehr als 200 Menschen wurden an diesem Tag gegen Ausbeutung laut und tanzten zu feinstem Punkrock. Für unsere Gruppe war dies ein großer Erfolg und wir versuchen natürlich, ein ähnliches Konzert auch 2013 zu organisieren.

Danach fielen wir leider wieder einmal in ein "Sommerloch", es gab Unstimmigkeiten nach dem Konzert, einige waren im Urlaub oder lagen lieber in der Sonne, als politisch aktiv zu sein. Leider ist es uns wie 2011 wieder passiert, keine regelmäßigen Treffen, keine Aktivitäten; kurz gesagt: wir waren nicht anwesend. Daran muss 2013 unbedingt gearbeitet werden, dass wir auch im Sommer und gerade da aktiv sind und werden.

Das führte dann alles in allem dazu, dass wir erst im September wieder aktiv wurden. Am 18.09.12 machte der Flüchtlingsmarsch in Erfurt Halt, um auch hier gegen die Abschiebung und Diskriminierung von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen zu demonstrieren. Für uns war es selbstverständlich, sich mit dieser Bewegung zu solidarisieren. Leider meinte einige NPD-Trottel ihren Mist kundzugeben, verloren aber kurzerhand ihre Transpis und wurden verjagt. Dumm gelaufen. Aber nur wenige Tage später wurde dann von der NPD eine Kundgebung vor dem Landtag angemeldet und wer durfte da fehlen: natürlich Michael F. Aber zu dieser Kundgebung kam gerade mal ein ärmlicher Haufen von 20 Nazis zusammen und es wurde an 4 Punkten von AntifaschistInnen bunter Protest ausgeübt, sodass auch diese Kundgebung ein Reinfall wurde.

Im Oktober startete dann schließlich die gemeinsame Kampagne von DGB-Jugend und der Linksjugend ['solid] Thüringen "Extrem viel dahinter". Am 16.10.12 fand dazu die Auftaktveranstaltung in der M17 in Weimar statt, wo ein Vortrag mit anschließender Diskussion zur Thematik der Totalitarismustheorie mit ca. 20 TeilnehmerInnen statt. Es war ein sehr informativer Abend mit vielen interessanten Diskussionsbeiträgen und die Kampagne war insgesamt ein voller Erfolg.

Leider erreichte uns am 20.10.12 mal wieder eine unerfreuliche Nachricht: nachdem bereits im Sommer ein Gruppenmitglied krankenhausreif geprügelt wurde, wurden unsere jüngsten Mitglieder in der Nacht von Michael F. und seinem Vater angegriffen. Sie waren erst vor kurzer Zeit zu uns gestoßen und kamen glücklicherweise mit einem blauen Auge davon. Aber es hat sich dadurch wieder gezeigt: AntifaschistIn im Weimarer Land zu sein ist gefährlich, aber sollte uns in unserer Arbeit nur stärken.

Wir beendeten das Jahr mit einer kleinen Weihnachtsfeier und zogen ein Fazit des Jahres. Insgesamt gesehen war es ein gutes Jahr für unsere Gruppe, denn wir haben uns vergrößert und haben einiges auf die Beine gestellt. Und für 2013 hoffen wir, dass wir noch mehr junge Menschen für unsere Arbeit begeistern können und weiterhin kostenfreie Bildungsveranstaltungen anbieten können. Auf ein freies, soldarisches, antifaschistisches Jahr 2013!

Adventszeit - Zwischen NPD-Verbotsverfahren und Patriot-Raketen 13.12.2012

Wir haben ja lange nichts mehr von uns hören lassen auf unserer Website, aber das soll sich wieder ändern. Gerade jetzt in der ach so besinnlichen Adventszeit liegen uns doch so einige Themen auf den Herzen. Was ist so passiert im letzten Monat/ in der letzten Zeit? Wir fangen am besten mal mit der Thematik an, die schon seit einiger Zeit aktuell ist: die Euro-Krise. Ständig wurde in den letzten Wochen/Monaten von der Griechenland-Rettung und den Euro-Rettungsschirmen gesprochen, die das Land und vor allem die Menschen retten sollen. Nur was steckt eigentlich dahinter? Die Milliarden von Euros aus den EU-Staaten fließen fast ausschließlich an die großen Banken und den Staat selbst. Beim Menschen selbst kommt von dem ganzen Geld nichts an, dieser darf sich dann mit Arbeitslosigkeit, Rentenkürzungen und Armut begnügen. Also sollte Mensch das ganze vielleicht nicht lieber "Kapitalisten-Rettung" nennen, wo der einzelne Mensch egal ist?

Nun beschäftigt uns ja schon seit einiger Zeit ein anderes brisantes Thema: der Verfassungsschutz. Wir denken ihr seit zu diesem ach so tollen Verein ja schon hinreichend informiert, es kommen ja sowieso beinahe täglich immer mehr V-Leute ans Tageslicht, die einschlägig bekannte Nazis sind und sich auch nichts draus machen. Aber in den letzten Wochen hat der Verfassungsschutz wieder mal eine grandiose Tat vollbracht: die antifaschistische Band "Feine Sahne Fischfilet" aus Mecklenburg-Vorpommern wurde im VS-Bericht als "linksextremistisch" und "gefährlich" eingestuft. Begründung: alle Mitglieder wären vorbestraft und die Texte wären verfassungsfeindlich. Auf den Extremismusbegriff wollen wir an der Stelle nicht eingehen, wir wissen denke alle gut genug, dass das totaler Schwachsinn ist. Nun zum Thema Vorstrafen: es gab tatsächlich mal eine Jugendstrafe für ein Bandmitglied, aber ohne jeglichen politischen Hintergrund. Die meisten Anzeigen stammen von Nazis, die nahezu alle aufgrund fehlender Beweise fallen gelassen wurden. Soviel zum Thema Recherchearbeit des VS. Ein Gutes hatte es für die Band: eine bessere, kostenlose PR hätte es nicht geben können: die EP's mussten sogar nachproduziert werden. Inzwischen gab es einen Aufruf von einiger rechten Gruppierung, Mensch solle sich doch bei Media Markt beschweren, dass verfassungsfeindliche CD's verkauft würden. Einfach nur noch lächerlich sowas.

Am heutigen Tag waren sich die einzelnen Bundesländer mal wieder einig: die NPD müsse doch verboten werden. An sich ist das ja auch ein guter Ansatz, aber es ist eben wieder einmal nur ein Ansatz. Mit Sicherheit könnten durch ein Verbot finanzielle Mittel für die rechte Szene wegfallen und die Nazis an sich geschwächt werden, aber das Problem wird damit nicht gelöst. Wenn die Geschichte durchgeht, rühmen sich dann wieder alle Politiker, dass es keine Probleme mehr mit Nazis gibt. Wir denken vor allem, dass so von den verheerenden Fehlern bei den NSU-Verbrechen abgelenkt werden soll und Deutschland wieder als tolerantes Land dastehen soll, zumindest nach außen. Das Problem von sexistischen, homophoben, rassistischen, nationalistischen usw. Ansichten in den Köpfen der Menschen ändert das allerdings nicht. Eben mal wieder nur ein kleinen Schandfleck beseitigt, aber die Sache nicht an der  Wurzel gepackt.

Und nun noch ein letzter Punkt: der ach so tolle Einsatz der Bundeswehr an der türkisch-syrischen Grenze. Nun wurde heute endgültig beschlossen, dass deutsche Patriot-Raketen und mehrere Hundert Soldaten an der türkischen Grenze bis 2014 stationiert werden sollen. Eigentlich ist es ja typisch, Deutschland hängt sich ja irgendwie in alle Konflikte rein und das mit Sicherheit nicht aus Nächstenliebe. Die offizielle Begründung sind die NATO-Bündnisverpflichtungen gegenüber der Türkei aufgrund einer Bedrohung. Die türkische Regierung spricht allerdings lediglich von einem Bedrohungsgefühl, was einen solchen Einsatz nicht rechtfertigt. Zumal gab es keine gezielten Angriffe auf die Türkei, sondern lediglich einige Granaten die im Rahmen des Bürgerkrieges in türkischen Dörfern landeten. In Syrien kämpfen derzeit RevolutionärInnen gegen ein autoritäres System und werden militärisch unterdrückt und bekämpft. Anstatt dort schlichtend einzugreifen und das Leid der Menschen zu beenden wird lieber wieder auf eigene Machtinteressen geschaut. Typisch Deutschland - Typisch Welt.

 

So das war mal ein grober Überblick über wichtige Themen in der letzten Zeit. Wir werden versuchen, wieder regelmäßig Artikel hochzuladen. Trotz all dem Mist, der passiert, euch allen eine schöne Adventszeit, macht das Beste draus.

Die Totalitarismustheorie – eine (bewusst) falsch Verstandene Idee 17.10.2012

Am Dienstag, den 16.10.2012 fand in Weimar ein Vortrag zum Thema „Links gleich Recht. Die Überdeckung der Erkenntnismöglichkeiten der Totalitarismustheorie durch ihre politische Instrumentalisierung.“ statt.

Zu dem Vortrag lud die Rosa-Luxemburg-Stiftung ein und die Veranstaltung passt auch thematisch in die Kampagne der Linksjugend [solid] Thüringen, die sich mit dem Extremismusbegriff beschäftigt. Die 15 Gäste der Veranstaltung zeigten sich von dem Inhalt der Veranstaltung sehr angesprochen und begrüßten, dass es solche Vorträge auch in Weimar gibt. Denn auch die Veranstalter hielten fest, dass sie sehr zufrieden sind.

Inhaltlich zeigte sich bei dem Referat schon, dass Totalitarismustheorie sehr stark politisch Instrumentalisiert wurde / wird und das auf sie die Extremismustheorie aufbaut. Dies ist sehr problematisch, da eine Gleichsetzung und damit die Aufhebung der Singularität der NS-Zeit z.B. eine Schönung der deutschen Geschichte ist. Eigentlich war die Begrifflichkeit des „totalitären Staat“ lediglich als Beschreibung für ein Phänomen genommen, dass einen einheitlichen Staat darstellt. Also die Kontrolle über Politik, Gesellschaft, Religion (…) von einer Partei / einer Person. Es wurde zunächst nie versucht, damit irgendwelche Gleichsetzung von Staaten zu schaffen. Dieser politische Missbrauch wurde dann aber alltäglich, vor allem zu Zeiten des Kalten Krieges und in der Zeit nach der „Wende“. Dabei wird allerdings auch immer festgehalten, dass die „liberale Demokratie“ gegen sämtliche totalitäre System gesiegt hat. Dies ist natürlich äußert kritisch zu betrachten. Denn die Totalitarismustheorie hat einen theoretischen Ansatz so wie eine Strukturellen. Eine theoretischer Ansatz bedeutet aber vor allem: wie kam es zu diesem Staat, wie verhielten sich die Menschen, was sind die Ursachen. Geht mensch von dieser Betrachtungsweise aus, und nicht von der Seite der Struktur, so ist es schwer einen totalitären Staat als solchen zu fassen und vor allem mit anderen Gleichzusetzen. Denn die Entwicklung ist äußerst Unterschiedlich.

Der Abend gestern hat auf jeden Fall wieder einmal gezeigt, dass ein gesellschaftlicher Diskurs zu diesem Begriff einmal gut wäre, denn der politische Missbrauch als Kampfbegriff ist, vor allem für eine Linke, eine schwere und unberechtigte Last.

(EF)

Jugendorganisationen Linksjugend ['solid] Thüringen und DGB-Jugend Thüringen starten gemeinsame Kampagne „Extrem viel dahinter“ gegen den Extremismusbegriff 15.10.2012

Die politischen Jugendorganisationen Linksjugend ['solid] Thüringen und DGB-Jugend Thüringen gehen in ganz Thüringen mit einer extrem inhaltlichen Kampagne in die Offensive. Indem sie sich dem Thema widmen, wollen sie den Begriff des „Extremismus“ als das entlarven, was er ist: Eine aufgeblasene Hülle, die nur der Diffamierung von politischer Kritik dient. Auch über Fakten der Verfassungsschutzarbeit und Kristina Schröders Bestrebungen den Begriff des „Linksextremismus“ als Gefährdung für die Gesellschaft zu etablieren.

Diese hatte bereits mit ihren Bestrebungen um eine Extremismusklausel für Furore gesorgt. Wichtige Vertreter_innen der beiden Jugendverbände reagierten extrem gereizt: „Diesen Unsinn und Angriff auf eine freie politische und antifaschistische Jugendarbeit werden wir nicht länger hinnehmen!“, prophezeit Renê Kotzanek vom LandessprecherInnenRat der Linksjugend.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen organisiert bereits Vorträge und Veranstaltungen in ganz Thüringen für den Zeitraum vom 16. bis 29. Oktober und die Jugendverbände rufen zur Beteiligung auf. Zeitgleich veröffentlichen die Verbände die Broschüre „Extrem viel dahinter – Reader zur Kritik an der Extremismusdoktrin“, in der sie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Autor_innen Hintergründe und Informationen zur Kritik am Extremismusbegriff bereitstellen. Eric Friedrich vom LandessprecherInnenRat der Linksjugend fasst zusammen: „Wir werden mit unserer Aufklärungsoffensive plötzlich und an mehreren Orten in ganz Thüringen zeitgleich an die Öffentlichkeit treten und dem Quatsch der „Extremismustheorie“ den Boden unter den Füßen entreißen – und zeigen, dass an der Debatte um den Extremismusbegriff extrem viel dahinter steht.“
Mehr Informationen unter: www.extremvieldahinter.blogsport.de

 

Dazu auch direkt der HInweis auf den Vortrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Totalitarismustheorie am Dienstag, den 16.10.2012 um 19 Uhr in der Makrstraße 17 in Weimar.

 

NPD schafft keine ordentliche Kundgebung in Erfurt 21.09.2012

Einige der NPD-Anhänger_innen haben wohl unsere Konsequenz aus dem Dienstag (18.09.2012) akzeptiert oder sind selbst drauf gekommen. Denn ansonsten ist es wirklich schwer zu erklären wieso die NPD am gestrigen Donnerstag auf ihrer Kundgebung mit ca. 20-30 Nazis vertreten war.  Nach dem also die Bustour in die Hose ging, die Gegenveranstaltung zur Flüchtlingsdemonstration ein Reinfall war, ist nun die groß angekündigte Demonstration erfolgreich schief gelaufen.

Zu Beginn des Tages sah dies allerdings noch anders aus, denn die Polizei hatte den Landtag weiträumig abgegittert. Die Plätze die abgesteckt wurden liesen auf hunderte Teilnehmende schlußfolgern. Doch die 4 Gegenkundgebungen hatten an allen Orten mehr Menschen als die NPD an ihrem zentralen Platz. Neben dieser lächerlichen Anzahl der Nazis gab es noch eine Spitze des Lächerlichen, denn die Nazis um Wieschke schafften es ca. 45 min nicht ihre Technik zum laufen zu bringen und dann war diese auch noch leise. Es war auf jeden Fall ein voller Erfolg wieder einmal für die antifaschistische Zivilbevölkerung und auf der Spielstraße der ake kam gute Stimmung auf.

Ein starkes Signal aus der Landeshauptstadt 18.09.2012

Am Dienstag, den 18.09.2012 wurde Erfurt eine Zwischenstation der Flüchtinge aus Wiesbaden auf dem Weg nach Berlin. Diese wollen die Missstände aufzeigen und ein klares Zeichen gegen die "Illegalität" einzelner Menschen setzen. Vor dem Thüringer Landtag versammelten sich so also ca. 70 Menschen um den Worten der Flüchtlingen zu hören und mit Transparent auch klar zu zeigen, dass die Asylgesetzgebung in Deutschland menschenunwürdig ist. Als ob die Situation der Menschen nicht schon schlecht genug wäre, so kamen kurz vor dem Mittag 9 Nazis der NPD zu der Veranstaltung um ihre menschenverachtenden Inhalte publik zu machen. Die Umsetzung war jedoch nicht wirkich möglich, da die Teilnehmenden sofort auf die Nazis reagiert und diese wieder verjagten. Die Polizei war überfordert und konnte die Nazis nicht schützen. Körperliche Auseinandersetzungen waren nicht vorgefallen, lediglich die 2 menschenverachtenden Transparente haben die Nazis verloren. Wir können dieses engangierte Vorgehen gegen Nazis nur begrüßen und hoffen, dass in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und auch Jahren die Bereitschaft weiterwächst sich so klar gegen die Nazis zu stellen.

Zum Abschluss möchten wir noch anmerken, dass es nun auch Zeit wird für die NPD sich aufzulösen. Schließlich ist es doch aus dem Vereinsfußball so Sitte, dass eine Ultragruppe, die ihr Banner verliert, sich auflösen muss.

Sommerpause ist vorbei - es geht wieder vorwärts 07.09.2012

Sommerzeit heißt Urlaubszeit, dieses Motto traf leider auch für unsere Gruppe und die damit verbundenen politischen Aktivitäten zu. Im Klartext: Seit Juni/Juli gab es weder regelmäßige Treffen, politischen Meinungsaustausch noch von uns organisierte Veranstaltungen. Aber das soll sich ja wieder ändern und es ist auch einiges passiert, sowohl in unserer direkten Umgebung als auch im Rest der Welt. Im Folgenden möchte ich einmal einen kurzen Abriss über einige wichtige Aktionen und Ereignisse geben. Zum einen gab es wieder einmal eine hervorragende Festivalsaison mit vielen coolen und p.c. Bands, u.a. das Open Flair, Party.San, Taubertalfestival, Force Attack, Umsonst & Draußen u.v.m. Es war sehr positiv festzustellen, dass auf nahezu jedem Festival ein Antifastand und insbesondere der "Kein Bock auf Nazis" zu finden waren. Die Stände waren zum einen eine Plattform für politischen Meinungsaustausch, aber natürlich auch um sich mal wieder neu einzukleiden. Weiterhin konnte der Naziaufmarsch in Bad Nenndorf zu großen Teilen durch couragierte Bürger_innen und kreative Aktionen verhindert werden. Die NPD-Werbetour durch ganz Deutschland wurde zumeist mit Tomaten, Eiern und lautstarkem Protest von mehreren hundert Menschen begrüßt und begleitet, was das Ganze zu einem Disaster auf ganzer Linie machte. Im Ruhrpott kam es zu einer Großrazzia gegen die Autonomen Nationalisten, woraufhin drei Kameradschaften verboten wurden und etliche Waffen und verblödendes Material sichergestellt wurden. Leider musste Mensch danach feststellen, dass sich ein Teil der BVB-Fans mit der verbotene AND solidarisierte, wo der Verein dringenst reagieren sollte. Leider kam es auch unter anderem in Bayern, Sachsen und Thüringen zu Übergriffen von militanten Faschist_innen an couragierten Bürger_innen. Und das eigentlich Schlimmste daran ist, dass die Polizei solche Angriffe vertuscht und runterspielt, was in keinster Form akzeptabel ist. Auch eines unserer Gruppenmitglieder hat einen solch feigen Angriff abbekommen und wurde daraufhin verletzt und musste im Krankenhaus stationär behandelt werden. Ein Gerichtsverfahren gegen die drei einschlägig bekannten Täter aus den Kreisen der Autonomen Nationalisten läuft bereits. In Dortmund wurde Ende August das Antifacamp verboten und wenig später auch sämtliche angemeldete Nazidemos und Kundgebungen. Trotzdem fand eine große Antifademo statt, wo Kritik an Staat, Kapitalismus und natürlich Faschismus lautstark geübt wurde. Desweiteren wurde in Rostock-Lichtenhagen an die Progrome von vor 20 Jahren mit vielen Teilnehmer_innen und Aktionen gedacht. So das sollte erstmal ein kurzer Überblick über die Ereignisse des Sommers sein. Unsere Aufgabe ist es jetzt nachdem es wieder vermehrt Nazischmierereien u.a. in Blankenhain und Bad Berka gab, wieder aktiv zu werden und gemeinsam Veranstaltungen für alle zugänglich zu organisieren. Dazu wird es auch am Sonntag wieder ein Treffen geben, wo ein grober Jahresplan erarbeitet werden soll. Aber eins sollte klar sein: wir sind wieder da und es geht wieder vorwärts.

                                                                                                                                                                  (DG)

EM 2012 - Nationalismus, Tiermorde und Menschenrechtsverletzungen 14.06.2012

Seit dem 08.06.12 findet wieder einmal die Fußballeuropameisterschaft statt, diesmal in Polen und der Ukraine. Das Gastgeberland Polen bereitete sich wie gewöhnlich auf diese Großveranstaltung vor: neue Stadien, verbesserte Infrastruktur, neue Hotels, etc. ; so wie Mensch es vor solch einem Turnier gewohnt ist. Leider zeigte das zweite Gastgeberland, die Ukraine, eine andere, dunkle Seite der Vorbereitung. In diesem Land gehört es eigentlich zum täglichen Bild, dass streunende Katzen und Hunde auf den Straßen und Fußwegen unterwegs sind. Bis zum Jahr 2012 fand auch eine Art friedliche Koexistenz von Mensch und Tier statt - das änderte sich in diesem Jahr schlagartig. Die ukrainische Regierung war der Auffassung, dass die Straßenkatzen/ -hunde das Gesamtbild stören wurden und beschlossen, sie systematisch zu eliminieren. Die friedlebenden Tiere fielen so lebendigen Verbrennungen, Vergiftungen und massenhaften Erschießungen zum Opfer. Anstatt die Tiere zu kastrieren bzw. ihnen eine neue Bleibe zu verschaffen, wie es einige Tierschutzorganisationen seit einiger Zeit tun, wurden sie einfach grausam ermordet. Leider reagierten weder UEFA noch die zahlreichen Sponsoren auf diese grauenhafte Behandlung der Tiere, sodass das Töten nach wie vor anhält.

Aber leider waren das nicht die einzigen negativen Schlagzeilen aus der Ukraine. Schon seit geraumer Zeit wird die Ex-Regierungsführerin Julia Timoschenko unter menschenunwürdigen Haftbedingungen inhaftiert und ist schwer krank. Dieses Thema ging zumindest wochenlang durch die Medien. Was leider oft vergessen wurde, dass es den anderen Häftlingen noch wesentlich schlechter geht, wo oftmals nicht einmal die Grundversorgung gesichert ist. Außerdem leben auch in diesem Land noch sehr viele Menschen in Armut, was ebenfalls unter den Tisch gekehrt wird. Leider geht die Regierung diese Aufgabe nicht ernst genug an und auch die internationale Gemeinschaft hält sich dezent zurück. Wir als Pecast Ja Kab können und werden diese menschenunwürdige Behandlung nicht akzeptieren und machen deshalb auf diese Probleme aktiv aufmerksam.

Ein weiterer negativer Aspekt diesen großen Fußballturniers ist der bei solchen Veranstaltungen immer wieder erkennbare, übersteigerte Nationalismus. Die Menschen in Deutschland meinen, sie müssen alle ihre tollen Deutschlandflaggen präsentieren und ihren Nationalstolz ausleben. Sie präsentieren und feiern eine Nation, wo Menschen krepieren, menschenverachtende Einstellungen an der Tagesordnung sind und wo nicht einmal alle Menschen ein Dach über dem Kopf  haben. Zudem führt dieser Nationalismus zu Ausgrenzung und Diskriminierung gegenüber Menschen aus anderen Ländern und anderen kulturellen Ansichten. Und wenn in einer Mannschaft mal ein Spieler ist, der nicht die "typischen" Merkmale dieses Landes aufweist, wird er ebenfalls umgehend diskriminiert. So entsteht statt eines großen Fußballfestes eine Plattform für Rassimus, Sexismus und Homophobie. Weiterhin entstehen durch die Konflikte zwischen den Nationen Hass und Gewaltbereitschaft, was nicht der Sinn des Sports sein kann.

Alles in allem hat dieses Turnier seine Schatten vorausgeworfen und hat auch momentan einen sehr faden Beigeschmack. Es wäre schön, wenn es wirklich nur um Fußball und Spaß gehen würde, aber davon sind wir noch weit entfernt.

                                                                                                                                                                          (DG)

Resist Exploitaion - es rückt näher 06.06.2012

Die Linksjugend im Weimarer Land, PECAST JA KAB, lädt für den 23.06.2012 zu einem Konzert ein, welches sich im Namen bereits positioniert. „Resist Exploitation“, oder auf Deutsch „Ausbeutung überwinden“, ist der Name dieser Veranstaltung. Damit möchten wir darauf aufmerksam machen, dass es viele Sachen gibt, die aktuell nicht gut laufen. Es kann nach uns nicht angehen, dass z.B.  Menschen arbeiten gehen und am Ende immer noch nicht genügend Geld haben um ein Leben in Würde zu führen. An dem Abend wollen wir deswegen mit euch und den Bands Fahnenflucht, SchlübberSchiss, Bildungsresistent und Schüttrunde ein Zeichen setzen und dabei natürlich eine Menge an Spaß haben. Der Eintritt für dieses Konzert ist frei um euch nicht hier noch eine Hürde aufzuerlegen. Deswegen würden wir uns freuen viele Menschen am Samstag, den 23.06.2012 um 19.30 im Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“ in Weimar auf dem Goetheplatz 11 wieder zu finden!

No Heimat! No Heise! 06.05.2012

Torsten Heise wollte ein schönes Fest für seine nationalen Freunde veranstalten, jedoch fiel dieses, zumindest im wörtlichen Sinne, ins Wasser. Denn am 05.Mai regnete es in Leinefelde sehr viel. Dies schreckte allerdings die ca. 200 Antifaschist_innen nicht ab eine überaus gelungene Demonstration durch die Stadt im Eichsfeld zu ziehen. Im Gegensatz zu den bürgerlichen Protesten wurde bei der Demo, die von Linksjugend ['solid] angemeldet wurde, der Fokus richtig eingestellt. Denn nicht das einfache verwenden des Heimatbegriffs ist problematisch sondern dieses gesamte Nationendenken. Genau diese Kritik wurde auch in den Redebeiträgen und in dem Demonstrationszug immer wieder deutlich. Natürlich ist auch die Symptom Bekämpfung, sprich sich gegen die Nazis stellen, wichtig und richtig. Jedoch darf nie vergessen werden wo der Ursprung des Problems liegt. Dies haben aber wohl leider die Menschen, die sich um den Landrat Henning (CDU) versammelt haben nicht so gesehen. Der Konsens des gegen Nazis besteht, jedoch wird gerlade von Henning nur kritisiert, dass der Heimatbegriff befleckt wird von Heise und der NPD. Diese Kritik geht aber völlig am Ziel vorbei und läuft unter der Kategorie Unreflektiert.
Zum Abschluss der Demonstration am Bahnhof mussten dann auch noch einmal die männlich Sozialisierten Polizisten anscheinend ihr Ego stärken in dem sie sich grundlos durch die Demo bewegten, diese Spalteten um sich dann neben ihreren Kolleg_innen auf der anderen Seite aufzuplustern und grimmig zu schauen. Dies war leider wieder einmal eine überzogene Aktion der Polizei und lässt Spielraum offen, warum die Polizei an diesem Tag eigentlich nach Leinefelde gefahren ist.

Nichts desto trotz sollte am Ende eins klar sein: Nationalismus raus aus den Köpfen!

1.Mai – wir waren mal wieder dabei 02.05.2012

Aufgrund der Tatsache, dass Michel Fischer mal wieder eine Kundgebung angemeldet hatte, galt es für viele Antifaschist_innen dies so gut wie möglich zu verhindern. Ursprünglich sollte sogar eine Demonstration stattfinden, welcher aber aufgrund des Seifenkistenrennens und einiger Sicherheitsbedenken nicht genehmigt wurde. So kam es also dazu, dass um 13 Uhr lediglich eine Standkundgebung der Autonomen Nationalisten unter dem Motto "Arbeit, Recht, Freiheit" am Frauenzentrum stattfinden sollte. Im Vorfeld wurden bereits einige Gegenkundgebungen angemeldet, unter anderem auf dem Goetheplatz vom Deutschen Gewerkschaftsbund, am Neuen Museum vom Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus und am Ende der Schopenhauerstraße vom Stadtsportbund. Bereits um 8 Uhr trafen sich einige Blockierer_innen am Neuen Museum um über die Vorgehensweise zu sprechen. Die erste freudige Nachricht ließ nicht lange auf sich warten: gegen 9 Uhr wurde bekannt, dass die Bahnstrecke zwischen Erfurt und Weimar aufgrund von Vandalismus komplett blockiert ist. Das verschaffte den Antifaschist_innen Zeit, gezielte Blockaden zu errichten. Im Laufe des Vormittags kam es also dazu, dass an der Westseite des Bahnhofs, direkt am Bahnhof und am Ende der Schopenhauerstraße Blockaden errichtet wurden. Die wohl größte war die letzte wo sich ca. 100 Menschen daran beteiligten. Auch am Rastenbergtunnel war eine Kundgebung der Piraten angemeldet wo schnell eine Blockade entstand. Gegen Mittag kam die Meldung, dass die Kundgebung aufgelöst wurde, sodass sich ca. 50 Antifaschist_innen auf den Weg machten, diese wieder zu verstärkern. Daraufhin kam es am Rastenbergtunnel zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, wo auch Schlagstöcke zum Einsatz kamen. Da das Aufgebot der Polizei an diesem Ort massiv verstärkt wurde, konnte es leider nicht verhindert werden, dass die Nazis mit Bussen ihren Kundgebungsort erreichten, da auch die Blockade im Bahnhof aufgelöst wurde. So fanden letztendlich ca. 80 Nazis den Weg zu ihrem Kundgebungsort, der vollkommen von Polizei und Gegendemonstrant_innen isoliert wurde, sodass Fischer und Co. kein Publikum fanden. Es wurde jedoch noch lustiger: da weder ein Lautsprecherwagen noch genügend Ordner, die nicht vorbestraft waren, vorhanden waren, wurde die Kundgebung kurzerhand vom Ordnungsamt aufgelöst. Beim Abgang der Nazis wurden sie von den Antifaschist_innen lautstark verabschiedet, vereinzelt flogen Flaschen. Leider kam es dazu, dass die Nazis in Erfurt eine Sponti anmeldeten und dort beinahe Gegendemonstrant_innen angegriffen wurden. Allerdings konnte es verhindert und die Personalien aufgenommen werden.

Insgesamt glich Weimar an diesem Tag einem großen Straßenfest, wo der 1.Mai bunt und vielfältig begangen wurde. Leider war der antifaschistische Widerstand dadurch nur mit etwa 700 Menschen vertreten, was nicht reichte die Nazis zu blockieren. Im Endeffekt wurde die Kundgebung durch die Dummheit der Nazis beendet. Hoffen wir, dass ihr alle euch auch am 5.Mai ins Eichsfeld bewegt und dort den Heimattag verhindert. Denn egal ob Weimar oder sonst irgendwo - kein Fußbreit den Faschisten! 

 

Es wird Basketball gespielt in Tannroda 21.04.2012

Sich über Dinge aufregen das Eine, was dafür zu machen das Andere. Das dachten sich auch einige Jugendliche aus Tannroda, die endlich ihre Sportart im Dorf ausleben möchten. Es geht um nichts weiteres als ein Basketballplatz. Besser formuliert, es geht um einen Betonplatz mit 2 Körben, nichts all zu großes. Die erste Intension der Jugendlichen war es, sich mit Unterschriftenlisten an den Stadtrat bzw. den Bürgermeister der Stadt Bad Berka und des Ortsteils Tannroda zu wenden. Diese Liste liefen auch sehr gut, und darüber trafen die motivierten jungen Menschen PECAST JA KAB. So kam dann in Gesprächen heraus, dass es neben den Listen noch etwas weiteres geben muss, eine Veranstaltung.

Der sportliche Tag in der Turnhalle von Tannroda verlief weitesgehend positiv, mit ca. 20 Teilnehmenden war die Veranstaltung für dörfliche Verhältnisse gut besucht und mit dem Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktion der LINKEN (Stefan Wogawa) hat sogar ein Vertreter der Politik den Weg zu uns gefunden und unser Handeln gelobt. Er wird in nächster Zeit versuchen das Thema in den Kreistag mit zu tragen, so dass hoffentlich der Weg für den Basketballplatz durch den Kreis geebnet wird. So hatte der tolle und sportlich faire Tag also neben öffentlicher Wirkung auch noch ein politisches Gehalt bekommen und wir hoffen alle auf eine positive Entwicklung.

(EF)

Im Gedenken an die Opfer des Faschismus 11.04.2012

67 Jahre ist es her, dass die Häftlinge des KZ Buchenwalds die Gunst der Stunde nutzten und sich von ihrer Haft bewaffnet befreit haben. Damals haben sie einen Schwur geleistet "Nie wieder Krieg - nie wieder Faschismus" und haben damit ihre Hoffnung und ihren Willen zu einer besseren Welt ausgedrückt. Heute, nicht mal 70 Jahre später, muss die Welt Krieg sehen und Naziaufmärsche wahrnnehmen. Was wurde also aus dem Schwur derer, die das Grauen hautnah erlebet und überlebt haben? Er wird vergessen, verdrängt oder sogar die Geschichte so gedreht, als ob es die Toten der KZ's nie gegeben hätte. Hier liegt nun auch vielleicht ein Ursprung des Problems, die geschichtlich kurze Zeit von 67 Jahren ist allerdings für Menschen schon viel zu lang. Viele Zeitzeug_innen leben nicht mehr, die Wahrnehmungen sind größtenteils nur noch auf Papier da. Wie es den Menschen in den Lagern ging wird langsam vergessen, die jüngeren Generationen sind aber in der Pflicht es nicht dazu kommen zu lassen. Es war gut und vor allem Mut erweckend, dass am gestrigen 10.04.2012 sich an der Stele in Kranichfeld auch junge Menschen einfanden um den Opfern des Faschismus zu gedenken. 2 kurze Gedichte von Schüler_innen der Anna-Sophia Regelschule, ein etwas konfuser Beitrag vom amtierenden Bürgermeister Schlotzhauer, der in dem Zusammenhang den Extremismusdiskurs weiter fortsetzen musste, einen Appel von Herrn Pledat und ein Gedenken des Pfarrers Stock gaben den Rahmen für eine eine Gedenkveranstaltung an der ca. 30 Bürger_innen der Stadt Kranichfeld teilnahmen. An diesem Abend wurde aber auch klar, dass es in Zukunft immer wichtiger wird sich den Nazis in den Weg zu stellen und es ihnen nicht zu ermöglichen die Vergangenheit wieder Gegenwart werden zu lassen.

 

Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus

 

(EF)

Kein Fußbreit den Faschisten – auch nicht im Weimarer Land 08.04.2012

Am 07.04.2012 war es leider mal wieder soweit, Michel Fischer veranstaltete wieder seine Kundgebungstour durch den Südkreis des Weimarer Landes. Die Tour führte von Kranichfeld über Blankenhain und Bad Berka bis in die Kreisstadt Apolda. Auf Seiten der "Autonomen Nationalisten" hatte sich sogar die AG Erfurt angekündigt, was befürchten lief, dass bis zu 20-30 gewaltbereite Nazis den Weg in den Südkreis finden würden. Allerdings bereiteten sich auch die Antifaschist_innen vor, so mobilisierte unter anderem das "Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus" (BgR) und unsere Jugendgruppe PECAST JA KAB. Soweit zur Vorbereitung, kommen wir nun zum eigentlich Verlauf.

Bereits eine halbe Stunde vor geplantem Beginn in Kranichfeld trafen 15 junge Antifaschist_innen am Veranstaltungsort ein. Die Mitglieder des BgR stießen dann auch bald dazu mit einem Transparent mit der unmissverständlichen Aufschrift "Nazis sind Mörder - auch heute noch!" und unter anderem auch mit Trompeten. Auch die Polizei war bereits mit ca. 30-40 Einsatzkräften vor Ort, sie verhielten sich glücklicherweise den ganzen Tag über kooperativ. Die Nazis kamen dann schließlich kurz vor 10 an den Baumbachplatz und waren entgegen aller Erwartung lediglich zu zehnt. Die Gegendemonstrant_innen zählten zu diesem Zeitpunkt bereits ca. 30 Personen, auch der Landratskandidat der Grünen Dr. Frank Augsten war anwesend. Nach einer kurzen musikalischen Einführung durch eine Anlange mit katastrophaler Qulität ergiff dann schließlich Fischer das Wort. Er las seine Mobilisierungsflyer zum 1.Mai unter lautstraken Protesten vor, sodass niemand ein Wort verstand. Die Antifaschist_innen störten den Redebeitrag unter andem mit Trompeten, Vuvuzelas und Gesängen wie "Alerta, alerta Antifaschista!". Die nächste halbe Stunde war dann ein Rechtsrockkonzert, was nicht mehr viel mit einer Kundgebung zu tun hatte. So lief in etwa jede der vier Kundgebungen ab. In Blankenhain stießen dann auch noch Michael Eberhardt (Bürgermeisterkandidat der LINKEN für Blankenhain), Stefan Wogawa (Landratskanidat der LINKEN) und Hans-Dieter Kellner, der amtierende Bürgermeister Blankenhains dazu, zudem waren auch Verter_innen der Kirche anwesend. In Bad Berka wurden die bis dahin friedlichen Proteste durch das Erscheinen von Michel Fischers Vater gestört, der einige Jugendliche der linken Szene verbal attackierte und auch handgreiflich wurde. Der daraus entstehende Tumult konnte jedoch relativ schnell wieder aufgelöst werden. In Apolda wurde schließlich sgoar von ca. 50 Gegendemonstrant_innen gesprochen, sodass auch die Abschlusskundgebung ein Reinfall war. Das Publikum der Kundgebung beschränkte sich im Übringen auf einen Rentner, einige Kinder und Jugendliche.

Fazit: Die Kundgebungstour von Fischer und Co. war ein absoluter Reinfall, die Mobilisierung für den 1.Mai konnte somit nicht fortgesetzt werden. Viele engagierte Bürger_innen haben ein deutliches Zeichen gegen Faschismus und Intoleranz im Weimarer Land gesetzt. Und jetzt gilt es den Nazis auch den 1.Mai ordentlich zu vermiesen - also kommt alle nach Weimar und zeigt, dass auch diese Stadt kein Platz für Faschismus ist.


(DG)

Was ist schon extrem? 29.03.2012

  Eine Vernstaltung soll zum Nachdenken und zur Diskussion anregen und genau das haben wir am 28.03.2012 mit der Veranstaltung "Was ist schon extrem? - Extremismus in der Mitte der Gesellschaft" geschafft. Die Anwesenden liesen sich an diesem Tag auf das Thema Extremismus und die Kritik an dem aktuellen Hufeisenmodell ein. Es gab viele kritische Fragen, nicht zu dem Vortrag sondern zum aktuellen gesellschaftlichen Extremismusbegriff. Ein klarer Fortschritt in Bad Berka war im Goethe-Cafe zu spüren. Vor allem die Mitglieder des Sozialausschuss forderten Handlungsschritte. Wir können nur hoffen, dass es nicht bei dieser Eintagsfliege bleibt im Rahmen der Teilnehmenden. Wir, von PECAST JA KAB, stehen auf jeden Fall für weiterführenden Schritte zur Verfügung. Endlich die Fakten zu bennen und nicht mit schwammigen Begriffen wie Extremismus zu arbeiten.

(EF)

Internationaler Tag gegen Rassismus 21.03.2012

Der 21.03 ist einer von den Tagen, die eine besondere Bedeutung haben. Denn solche Tage gibt es leider zu selten und sie werden leider von zu wenigen genutzt. Denn der 21.03 ist der "internationale Tage gegen Rassismus". Also wird an solch einem Tag eingefordert sich gegen eine menschenverachtende Einstellung zu Verhalten bzw. über diese nachzudenken. In der heutigen Zeit, in der Rassismus immer noch ein Problem der sogenannten "Mitte der Gesellschaft" ist, ist es umso wichtiger, über dieses Thema zu informieren. Leider wird es aber viel zu oft verpasst. Sei es in der Schule, Ausbildung oder im alltäglichen Leben. Rassistische oder andere menschenverachtenden Aussprüche werden hingenommen und über Witze dieser Thematik gelacht. Dies darf aber nicht sein, möchte mensch endlich in eine weltoffene und tolerante Gesellschaft leben. Deswegen ist es umso deprimierender, dass in unserer Gesellschaft außerschulische Präventionsprojekte nicht gefördert werden, Zivil Courage meist gefährlich oder gar unerwünscht ist und dieser Tag nicht von der Politik offensiv bearbeitet wird. Deswegen muss es die Aufgabe aller Antirassist_innen sein, immer wieder klar Position zu beziehen und sich gegen diese Menschenverachtung zu wehren!
"Alle Menschen sind Ausländer - fast überall
Alle Rassisten sind Arschlöcher - überall"

(EF)

Landesjugendtreffen der Linksjugend [`solid] Thüringen am 10. Und 11.03.2012

Mit reichlich Verzögerung ging es los, erst gegen 11:30 statt wie geplant 10:00 war man auf dem diesjährigen „Winter-LJT“ beschlussfähig.

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(MR)

Der Infostand zur Wette 03.03.2012

Morgen ums 9.00 Uhr begann der Infostand der LINKEN in Kranichfeld zusammen mit PECAST JA KAB. Dieser Infostand war Teil einer Wette vom "Roten Reporter" Klaus Jann. Er wettet, dass es am 03.03.2012 400 Infostände in ganz Deutschland gibt, diese Wette wurde locker geschafft.

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(EF)

Um das Verständnis wird gebeten 28.02.2012

Eine Bürger_innenfragestunde in einer Stadtratssitzung kann immer interessant werden. Auf der Stadtratssitzung am 27.08.2012 in Bad Berka hatte allerdings eine Floskel von Bürgermeister Liebetrau Hochkonjunktur: "da muss ich Sie um Verständnis bitten". Eine anwesenden Bürgerin regte sich schon über diese Floskel auf, denn den Bürger_innen reicht es.

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(EF)

ACTA aus, Demokratie an 25.02.2012

Unter diesem Motto fand am 25.02. die zweite Anti-ACTA-Demonstration binnen 2 Wochen in Erfurt statt. Diesmal waren es allerdings nur rund 400, zumeist junge Menschen, die dem Aufruf der zahlreichen Verbände und Vereine gefolgt sind, obwohl sich bereits auf der Facebook-Seite der Demo über 950 Menschen angekündigt hatten. 
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(MR)

 

Konstruktive Diskussion und neue Bekanntschaften (24.02.2012)

  Mit diesen Worten kann mensch in aller Kürze das letzte Gruppentreffen von PECAST JA KAB zusammenfassen. Neben den MitgliederInnen unserer Gruppe aus dem Weimarer Land gesellten sich auch 3 Leute aus Weimar zu uns.

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(DG)

Dresden ist (endlich) Nazifrei 19.02.2012

Es war friedlich und erfolgreich. Schönes Wetter begleitete die Veranstaltung und der Name war Programm. So könnten die Antifaschistischen Proteste gestern in Dresden zusammengefasst werden. Es ist kaum vorstellbar, doch Dresden war, ist und hoffentlich bleibt Nazifrei.

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ACTA Proteste müssen weiter gehen 14.02.2012

Hundertausende Menschen demonstrierten europaweit gegen das ACTA-Abkommen, und die EU-Kommission stört es nicht. Stattdessen schieben sie die Proteste lieber auf unzureichende Informationen zurück. Das Abkommen soll nun durchgedrückt werden. Aber diese

Argumentation hat mehrere Lücken und Angriffspunkte.

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(EF)

Dresden Nazifrei 13.02.2012

Alle Jahre wieder wehrt sich Dresden gegen Naziaufmärsche. So auch am 13.02.2012 wieder, der Tag der Bombadierung der sächsischen Hauptstadt jährt sich zum 67.mal.

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PECAST JA KAB wächst weiter 12.02.2012

Eine Gruppe entwickelt sich und muss wachsen. Die Organisatoren, die für soziale Gerechtigkeit und gegen menschenverachtende Einstellungen streiten müssen mehr werden.

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(EF)

Anti-ACTA-Demo nach Routenänderung voller Erfolg 11.02.2012

Auch in Erfurt fand pünktlich zum europaweiten Aktionstag gegen das neue multilaterlae Handelsabkommen, mit dem Zweck der Internetzensur und verschärften Überwachung, eine Demonstration statt. Organisiert wurde diese von der Piratenpartei, die allerdings lediglich durch Parteifahnen und weniger durch konstruktive Kritik präsent waren.

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(DG)

Das Trio ist komplett 10.02.2012

Bereits am Motnag, den 06.02.2012 hat die BO Blankenhain der LINKEN. ihren Bürgermeisterkandidaten bekannt gegeben. Es wird der 36-jährige Michael Eberhardt.

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(EF)

Grundgesetz? Ja! - Verfassungsschutz? Nein! 05.02.2012

Verfassungsschutz? Nein Danke!
Verfassungsschutz? Nein Danke!

Das Grundgesetz ist ein schützenswertes Dokument für die Bundesrepublik Deutschland. Die Garantie der Menschen- und Bürgerrechte für die heutige Zivilgesellschaft sind unabdingbar. Doch was steht genau im Grundgesetz und wer gefährdet dieses?

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PECAST JA KAB

Linksjugend Weimarer Land

Steinbach: "Die NAZIS waren eine linke Partei, vergessen? National SOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI" 03.02.2012

Ok, die Nazis waren links, weil sie Sozialismus im Namen trugen. Dann ist die NPD demokratisch, die CSU sozial, und die FDP tatsächlich noch eine Partei?

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(MR)

Die Aufklärung ein Reinfall 30.01.2012

  Die Stadtratssitzung war gut besucht, ein paar Abgeordnete haben gefehlt und der Bürgermeister erneut. Die offizielle Erklärung, eine längere Krankheit.

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(EF)

Der Verfassungsschutz als politisches Instrument 25.01.2012

Es ist noch nicht lange her, da machte der Verfassungsschutz (VS) auf sich aufmerksam, in dem er ein Neonazi-Trio förderte und angeblich unbemerkt mordend durch Deutschlagen ziehen ließ. Nun ist es soweit, dass LINKE Bundestagsabgeordnete und Landtagsabgeordnete beschattet werden.

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(EF)

Neujahresempfang der LINKEN. Apolda/Weimar am 13.01.12

Der Saal war voll, die Stimmung gut beim Neujahrsempfang der LINKEN. 2012. Eingeladen hatten dazu die Bundestagsabgeordneten Luc Jochimsen und Kersten Steinke, die Euroabgeordnete Gabi Zimmer und der Kreisverband der LINKEN. Apolda/Weimar.

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(MR)

Jenas Nazi-Trio und Morgenroth... 13.01.2012

Die Geschichte des Nazi-Trios aus Jena wird Stück für Stück aufgedeckt, immer mal kommen neue Erkenntnisse ans Licht. Viele sind logisch, denkt mensch an die Taten die Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe beganngen haben.

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(EF)


Münchberg wird von der CDU und SPD ins Rennen geschickt 11.01.2012

  Hans Helmut Münchberg (parteilos) hat als noch amtierender Landrat schon oft genug gezeigt, dass er ein Rechtspopulist durch und durch ist. Auch das ihm dies und die daran berechtigte Kritik nichts ausmacht.

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(EF)

Auf ein neues Jahr 09.01.2012

Das neue Jahr ist schon etwas in die ersten Tage gekommen und die Urlaubszeit ist nun auch vorbei. Einige Ereignisse haben sich in den letzten Tagen und um die Jahreswende zu getan.

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(EF)

Ein Landrat fischt am rechten Rand 28.12.2011

Kurz vor Weihnachten hat sich der aktuelle Landrat Hans-Helmut Münchberg (parteilos) wieder einmal in ein rechtes Bild gerückt. Jährlich grüßt der Landrat könnte das Ganze schon heißen.

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(EF)

Wir waren da, der Bürgermeister nicht 20.12.2011

  Am 19.12.2011 war der Sprecherrat von PECAST JA KAB in Meckfeld zur letzten Stadtratssitzung in diesem Jahr. Anlass waren die Äußerungen des Bürgermeisters Liebetrau in einem Zeitungsartikel vom 01.12.2011 über Selbstverwaltung und Jugendliche aus Tannroda. Er wies in diesem Artikel ausdrücklich auf die Gefahr von sowohl "rechts- als auch linksextremisten Strömungen" hin.

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(MR)

Die Idee reift heran 15.12.2011

Was vor einigen Monaten noch eine Idee des Streetworkers aus Bad Berka und vielen Jugendlichen war wird langsam ein sehr ernstes Thema – die Ziegelhütte in Tannroda. Das angestrebte Ziel ist klar, ein Jugendzentrum.

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(EF)

 


Lang ersehnte Turnhalleneröffnung am MCG 11.12.2011

Am 8.12. und 9.12.11 fand das 20-jährige Schuljubiläum des Gymnasiums in Bad Berka statt und die damit verbundene Eröffnung der neuen Schulsporthalle. Zu diesem Anlass fanden zwei Festveranstaltung statt in denen verschiedenste Menschen rund um das MCG zu Wort kamen.

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(DG)

Der Kandidat und die Aufgaben sind klar 11.12.2011

  Am 10.12.2011 trafen sich die MitgliederInnen der LINKEN. aus dem Weimarer Land zum Entscheid über den Landratskandidat für die Wahl im April 2012. Die Entscheidung fiel eindeutig, Stefan Wogawa wird antreten. Der Soziologe ist sich bewusst, dass es nicht leicht wird gegen Münchberg (parteilos) zu gewinnen.

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(EF)

 

Das Schweigen hat ein Ende 08.12.2011

  Am 05.12.2011 wählten in Apolda die MitgliederInnen der BO Apolda einstimmig ihren Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Kreisstadt, Michael Schade. Samstag, den 10.12 soll das Votum der Gesamtmitgliederversammlung dies noch einmal bestätigen.

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(EF)

Leserbrief 07.12.2011

Sehr geehrter Herr Liebetrau,

sehr geehrte Leser und Leserinnen,

 

mit erschrecken haben wir den Artikel „Betreuer für Jugendclub in Tannroda nicht mehr finanzierbar“ vom 01.12.2011 gelesen. Dieser Artikel wirft viele Fragen auf.

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"Rock gegen Rechts" - 04.12.2011

  Am 2.12.2011 wurde in Jena ein open-Air Konzert gegen rechtes Gedankengut abgehalten. Seit dem herauskam das in Jena das neonazistische Trio ungehindert ihre Ideologie leben konnten hat Jena einen falschen ruf durch die Medien bekommen.

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(AS)

Unschöne Gerüchte kursieren durch das Land 29.11.2011

  Nach dem letzten Samstag (26.11) in Blankenhain eine Gruppe Neonazis auf lief planen sie wohl nun einen erneuten Aufmarsch im Weimarer Land, diesmal in der Kurstadt Bad Berka.

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Es muss „vorTREFFlich“ bleiben in Weimar 24.11.2011

Es scheint ein ganz normaler Jugendclub in mitten der Kulturstadt Weimar zu sein. Doch dem ist nicht so, das „vorTREFFlich“ hat etwas Besonderes. Einen Proberaum mit 2 Personen die sich um die jungen MusikerInnen kümmern.

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(EF)

Was geschieht in diesem Land? 17.11.2011

Die Berichte der letzten Wochen sind erschreckend und vor allem unfassbar. Ist es möglich, dass Menschen durch die Bundesrepublik ziehen können und dabei mindestens zehn Morde, mehrere Banküberfälle und Anschläge begehen? Eigentlich sollte dies nicht passieren, doch im Fall des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) ist dies so geschehen. Der Skandal dabei, der Verfassungsschutz scheint sehr tief Sumpf des Verbrechens zu stecken.

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(EF)

Da lebt wohl der Klassenfeind weiter 14.11.2011

Das Tragen von Symbolen der ehemaligen DDR sollen in Zukunft mit bis zu 3 Jahre Gefängnisstrafe geahndet werden, so zumindest wünscht es sich die Junge Union.

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(EF)

Kommunen setzen sich zur Wehr 11.11.2011

Als am Donnerstag, den 10.11.2011 der Thüringer Landtag die KommunalpolitikerInnen dazu einlud, an einer öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss teilzunehmen, hatte man vielleicht noch nicht damit gerecht, dass am Ende ca. 1000 Teilnehmende den Weg nach Erfurt fanden.

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(EF)

Neuer Vorstand mit alten Gesichtern und auf ins Wahljahr 06.11.2011

Der neue Landesvorstand der LINKEN. Thüringen (es fehtl Ines Leukefeld)
Der neue Landesvorstand der LINKEN. Thüringen (es fehtl Ines Leukefeld)

Am 05. und 06. November 2011 trafen sich die Genossen der Landespartei in Sömmerda zum 3. Landesparteitag der unter dem Motto „Genug gekürzt! Kommunen demokratisch und sozial gestalten“ stand. Neben den über 146 Delegiert fanden auch zahlreiche Gäste den Weg ins Volkshaus, unter ihnen zum Beispiel ein Parteivorsitzender mit Klaus Ernst oder der Justizminister Dr. Holger Poppenhäger (SPD).

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 (EF)

 

Was für ein Geschenk! 04.11.2011

So schnell kann es gehen: plötzlich tauchen bei der hochverschuldeten, mittlerweile verstaatlichten   Hypo Real Estate Holding AG (HRE) 55,5 Milliarden Euro auf.

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(MR)

                                                                                                                                   

BKA übernachtet wo Rechtsradikale Tagen 03.11.2011

  Beim Papstbesuch in Erfurt im September 2011 übernachteten Beamte des Bundeskriminalamts (BKA) im Hotel „Romantischer Fachwerkhof“ in Kirchheim (Ilmkreis). Zunächst nichts ungewöhnliches, doch interessant wird es bei der Betrachtung wer sonst im Fachwerkhof Ein- und Ausgeht.

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(EF)

Stimmungswechsel in der Union 31.10.2011

Nach der Abschaffung der Wehrpflicht und der Änderung der Atompolitik denkt die Union wohl nun noch einen Schritt weiter zu gehen. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns schlug Kanzlerin Merkel vor. Doch wie kommt das?

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(EF)

 

Eine gute Idee für die Jugend 30.10.2011

Ziegelhütte in Tannroda
Ziegelhütte in Tannroda

  Seit einigen Wochen diskutieren nun schon die Jugendlichen aus der Region um Bad Berka über die Entstehung eines Jugendzentrums in Tannroda. Hierbei handelt es sich um eine alte Ziegelhütte in der nähe der Feuerwehr.

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(EF)

 

We are the 96,6% 23.10.2011

Heute wurde mit Überwältigender Mehrheit das erste Programm der Partei DIE LINKE. beschlossen.

Nach der mehr oder weniger reibungslosen Verhandlung von mehr als 1800 Änderungsanträgen stimmten nur vier Delegierte gegen den Entwurf, 12 enthielten sich.

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(MR)

Was wird aus den Kommunen? 18.10.2011

In der thüringischen Schwarz-Roten Koalition läuft gerade wohl so einiges schief. Die Haushaltsplanungen für das kommende Jahr laufen auf Hochtouren und momentan steht wohl schon fest, dass die Städte und Gemeinden nächstes Jahr bluten dürfen.

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(EF)

 

MitgliederInnen der LINKEN wählen neuen Kreisvorstand 15.10.2011

  Als am 15.10.2011 sich die GenossInnen des Gebietsverbandes Apolda - Weimar zur Gesamtmitgliederversammlung (GMV) in Schöndorf eingefunden haben, konnte sich wohl kaum einer vorstellen was für spannender und anstrengender Tag bevorstand.

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(EF)

Neonazis im Demowahn 13.10.2011

  Am Samstag, den 15.10.2011 ist in Weimar schon wieder eine Demonstration von Rechtsradikalen angemeldet wurden. Nach dem am 27.08.2011 eine Demo von ihnen unter dem Motto „Gegen Repression und Kriminalisierung“ verboten wurde und somit es keinen Platz für menschenverachtende Einstellungen in Weimar gab ist nun der Aufruf „Gegen den EU-Wahn – für nationale Identitäten“.

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